Über die Traurigkeit und Ängstlichkeit heutiger Kinder

>Lachen und Weinen< Stimmungsschwankungen der heutigen Kinder
 
Seit vielen Jahren kommen immer mehr Kinder in die Kindergärten und Schulen, die eine besondere Aufmerksamkeit in der Erziehung beanspruchen. Neben der bekannten zunehmenden Zappeligkeit, Unaufmerksamkeit und Nervosität sind seit den letzten 15 Jahren eine immer stärker werdende Melancholie, die sich auch als Wehleidigkeit oder Apathie  ausdrücken kann und diffuse Lebensängste bei sehr vielen Kindern schon im Kindergartenalter mit rasant steigender Tendenz zu beobachten. Diese Lebensunsicherheit erscheint meist ohne erkennbare Ursachen, wie ins Leben mit hereingebracht.
 Solche Stimmungen werden sehr oft überspielt und deshalb nur allzu leicht von den Erwachsenen verkannt oder gar übersehen. Denn die Kinder erwerben schon im frühesten Alter die Fähigkeit , die Ängste  und die tiefsitzende Melancholie  zu verstecken. Diese Bedrückungen besitzen aber die Neigung , sich hinter einer scheinbaren, oft übertriebenen Ausgelassenheit und Übermütigkeit zu verbergen oder in Aggression, Verweigerung und Apathie umzuschlagen. Darüber hinaus haben diese Stimmungen die fatale Eigenschaft, dass sie dem jeweiligen Menschen in den meisten Fällen nicht bewusst werden und unerkannt das Leben erschweren und belasten.
Solche Kinder, die oft zahlenmäßig bis zu einem Drittel der Klasse ausmachen, sind von ihrem Temperament her betrachtet nicht unbedingt Melancholiker. Sie zeigen diese Eigenschaften vielmehr ganz unabhängig vom jeweiligen Temperament.
Die angegebene sehr große Zahl dieser Kinder mag erstaunen, wenn man dabei nicht bedenkt, dass man bis auf einzelne, bei denen man so etwas vielleicht  vermutet, bei allen anderen diese Lebensunsicherheit sehr leicht verkennen kann.
 
Paula
In einem Zeugnis formuliert zum Beispiel ein ratloser Lehrer, seinen Eindruck von einem so gearteten Kind wie folgt: Die Zusammenarbeit mit Paula gestaltete sich als sehr schwierig. Das lag vor allem daran, dass sie die Hausaufgaben nicht machte oder ihr Arbeitsmaterial fehlte. Oft entstand der Eindruck der Arbeitsverweigerung.
Ich wähle dieses Zitat aus einem Mittelstufenzeugnis deshalb, weil es ein typisches und sehr oft vorkommendes Schülerverhalten charakterisiert, bei dem man sehr leicht Bequemlichkeit, Vergesslichkeit, Nachlässigkeit, Aufsässigkeit, Uninteressiertheit und noch vieles mehr als mögliche Ursachen unterstellen könnte. Da ich diese Schülerin, als ihr langjähriger Klassenlehrer sehr gut zu kennen glaube, schließe ich für mich die eben genannten Argumente für ihr Verhalten gänzlich aus.
Paula kam durch einem Kaiserschnitt in hockender, zusammengekauerter Stellung zur Welt. Der ältere Bruder war ohne Kaiserschnitt geboren worden.  Sie war bei der Aufnahme in die erste Klasse am ersten Schultag das einzige Kind, das sich nicht von der Mutter lösen konnte und bitterlich weinte, als es nach vorne zur übrigen Klasse kommen sollte. Schon am nächsten Tag war sie aber wieder recht vergnügt und sehr lebendig. Doch konnte man in ihren großen, dunklen Augen in allen weiteren Jahren trotz ihrer lebhaften Fröhlichkeit jederzeit und schon bei der kleinsten Anforderung eine ängstliche Angespanntheit entdecken. Der Blick verschleierte sich dann zunehmend. Stieg die Anspannung, dann verstummte sie und geriet wie in eine leise zunehmende Erstarrung und Bewegungslosigkeit, aus der sie sich aber immer wieder schnell befreien konnte. Diesen Ansatz zur Erstarrung  konnte man auch beim Ballspiel in den ersten zwei Schuljahren sehr oft  beobachten. Sie fing den Ball nicht auf, sondern erwartete ihn bewegungslos und versuchte, ihm mit dem Kopf oder Oberkörper auszuweichen. Wenn Paula wiederholt in kurzer Zeit in solche Anspannungen kam, sanken ihre Leistungen sehr bald auf ein Minimum und sie begann in der Schule zu fehlen. Die Mutter berichtete dann, Paula hat Alpträume, weint und will nicht mehr zur Schule.
Mit dem Beginn der Vorpubertät entwickelte Paula auffällig drängende oder stürmische und hastige Verhaltensweisen. So wurde es bei ihr zum Beispiel zur unliebsamen Angewohnheit, die Aufmerksamkeit ihres Lehrers, wenn sie vor oder nach dem Unterricht etwas von ihm wollte,  im Gedränge der anderen Schüler dadurch auf sich zu lenken, dass sie ihn immer wieder tüchtig an der Jacke zerrte. Machte man sie auf diese Zudringlichkeit aufmerksam, so reagierte sie mit einem sofortigen Erschrecken  und der geschilderten beginnenden Erstarrung. Sie war  das erste Mädchen, dass mit ihrer freundlichen, lebhaften spritzigen und manchmal auch kessen und kecken Art die interessierte Aufmerksamkeit der Jungen auf sich lenkte.
 Paula zeigt sich vornehmlich von ihrer strahlenden sanguinischen Seite. Nur der hastige und drängende Unterton in ihrem Wesen wird  immer stärker.  Ihre stete Neigung, sich wie von einem unerklärlichen Schrecken befallen zurückzuziehen  und ihr zaghafter  Blick verraten dem genauen Beobachter aber den hinter aller Fröhlichkeit, Spontaneität und Ausgelassenheit verborgenen,  tiefer liegenden Sachverhalt einer ständig sie bedrohenden Angst und Traurigkeit.
Besondere Aufmerksamkeit verdient in diesem Zusammenhange der genannte  nicht immer leicht zu beobachtende seelische Unterton, der  eine übersprudelnde Fröhlichkeit bei vielen  Kindern  begleitet. Er verrät, dass diese nur scheinbare lebensfrohe Stimmung nicht einer harmonischen und entspannten seelischen Gelassenheit entspringt, nicht als die Folge einer heiteren und ausgeglichenen Gemütsstimmung auftritt, sondern  eine zur steten Gewohnheit gewordene Überspielung einer ganz anders gearteten, verborgenen und oft selber nicht bewussten aber bedrückenden Stimmung darstellt :  Sie ist Mischung aus Angst und Traurigkeit.  Angst und Trauer scheinen dabei ein unliebsames Geschwisterpaar zu sein.
Paula überspielt ihre unterschwelligen Bedrückungen mit ihrem sanguinischen Wesen und versucht  sich und die anderen ,solange wie möglich über die eigentliche Gemütslage hinwegzutäuschen. Bei steigender Bedrohung  beginnt sie sich aus der Situation immer mehr herauszuziehen; sie macht keine Hausaufgaben und bringt ihr Arbeitszeug nicht mit.  In der äußersten Not aber schlägt ihre Stimmung in scheinbare Cholerik um. Sie wird aus Not aggressiv und verweigert aus Protest die Mitarbeit.
Paula hat ein Mittel gefunden oder auch von Geburt an als Fähigkeit mitgebracht, sich aus der sie immer wiederergreifen wollenden Schrecken herauszuziehen, indem sie ihr bewegliches, temperamentvolles und fröhliches Wesen dagegenhält. Angstvolle Erstarrung und wehleidige Trauer werden mit lebendigen Temperament und nach außen gewandter Lebensfreude so lange wie möglich bekämpft.
 
 Die zugrunde liegende Depression kann aber auch  in dauerhafte Erstarrung und Verkrampfung  und peinvolles, den Menschen gefangennehmendes Selbstmitleid ausarten. Dann fehlen die helfenden Gegenkräfte in der Seele, sind nicht veranlagt  oder die besondere körperlich-seelische Konstitution gibt diesen Seelenstimmungen zusätzlich Raum .
 
Martin
Martin ist  zum Beispiel ein sehr guter Fußballer. Auf dem Fußballplatz ist er der unangefochtene, von allen akzeptierte und selbstverständliche Kapitän. Er gibt souverän den Ton an. Gleichzeitig ist er verständnisvoll und fürsorglich auf das Wohl seiner Mannschaft bedacht. So zeigt er in schönster Weise das wohlwollende  und großzügige Verhalten eines liebenswürdigen Patriarchen. Bei einer gemeinsamen Unternehmung nur zu zweit ist man geradezu erstaunt über den  umsichtigen Begleiter. Auffällig ist lediglich eine gewisse Überbetonung der genannten Eigenschaften. So trifft den Erwachsenen auch oftmals ein fragender Blick, der besagen soll, nimmst du mich wahr oder bin ich für dich uninteressant?
 
Im Unterricht wirkt die glaubwürdige und aus tiefsten Herzen kommende Versicherung, dass man sich auf ihn ganz besonders verlassen kann und ihn in einer Sache als vorbildlich empfindet, wie ein Zaubermittel auf ihn. Neben seinen Leistungen im Fußball besitzt  er auch auf anderen Gebieten gute Fähigkeiten. So hat er zum Beispiel eine wunderschön geformte Schrift . Im Formenzeichnen war er schon immer der Beste und die Exaktheit seiner geografischen Zeichnungen ist bestechend.
 Im vierten Schuljahr fehlte er mit Unterbrechungen fast ein halbes Jahr lang. Er klagte fortwährend über starke Kopfschmerzen, die ihm den Schulbesuch unmöglich machten. Alle ärztlichen Untersuchungen ergaben jedoch keinen ersichtlichen Befund, die Kopfschmerzen aber blieben. Diesen Kopfschmerzen war eine Phase in der ersten Hälfte des Schuljahres vorangegangen, in der sich Martin immer stärker mit den intellektuellen Leistungen der anderen zu vergleichen begann und dabei das Gefühl entwickelte, die anderen können es viel besser, er aber könne es nicht. Eine Neigung aus Minderwertigkeitsgefühl sich in seinem Wert bei anderen rückversichern zu müssen, und sich  schlechter vorzukommen, hatte er sicherlich schon immer. Jetzt aber kam sie vollends zum Durchbruch. Beim Aufsatzschreiben versuchte er zum Beispiel krampfhaft bei den Nachbarn, die er für viel besser hielt, abzuschreiben und später schrieb er gar nichts mehr und wollte nur noch zu Hause seine Aufsätze machen. Der sonst recht zuverlässige und ordentliche Martin fing an, auch die Hausaufgaben zu schlampen oder gar nicht mehr zu erledigen und dann musste er wegen Kopfschmerzen vollends aussetzen.
Martin kommt jetzt wieder regelmäßig zum Unterricht  und klagt nur noch selten über Kopfschmerzen. Er ist aber immer noch beständig in der Gefahr, von der alten Angst gepackt zu werden, den Mut zu verlieren und aufzugeben. Er beteiligt sich dann nicht mehr am Unterricht, schreibt zum Beispiel ein ganzes Diktat nicht mit, versucht aber mit allen Mitteln zu verbergen, dass er nicht mitschreibt. Martin hat übrigens keine nennenswerten Rechtschreibprobleme. In anderen Unterrichten überspielt er allerdings seine Unsicherheit auf besondere Weise. Zuerst er zuerst  kaspert und stört er, dann aber verweigert er den Unterricht gänzlich, indem er sich in die hinterste Ecke des Klassenzimmers verkriecht. Seine ganze Haltung drückt dann nur noch bildhaft gewordene Trauer und wehleidigen Schmerz aus.  Und doch ist er auch in diesen Fächern nach einem Gespräch mit dem jeweiligen Fachlehrer, das ihm Mut und Anerkennung gegeben hat, von heute auf morgen wie ausgewechselt, nur hält das alles nicht sehr lange vor. Als ich einmal in der Klasse nach einem Unterricht unbemerkt  in seiner Nähe stand,  saß er wie eine Bildsäule regungslos erstarrt in der hintersten Ecke, Kapuze tief über das Gesicht gezogen. Da hörte ich seinen halblauten Stoßseufzer: „ Ich kann nur Fußballspielen und sonst nichts.“
Martin ist ein in allen Fächern begabter Schüler und hätte es in keinem Falle nötig, sich über sein Können Sorgen zu machen. Er wird aber fortlaufend von dem Gefühl geplagt, ich kann mich nicht auf mich verlassen, ich habe keinen Wert. Er muss sich deshalb fortlaufend selber erspüren und beweisen . Beim Fußball klappt das recht gut. Auch auf einem anderen weniger sportlich- fairen  Gebiet geht das  noch mit Erfolg: Im Streit mit anderen ist Martin immer der erste, der flink und wendig wie er ist, kräftig und nachhaltig zuschlägt und damit das Matsch für sich entscheidet.
 In beiden Fällen hat er das notwendige deutliche Erleben seiner körperlichen Tüchtigkeit und gewinnt auf diese Weise das fortlaufend schwindende Vertrauen gegenüber sich und seiner Leiblichkeit immer wieder zurück. Im intellektuellen Ringen mit den anderen kann er ein solches körperliches Empfinden eigener Verlässlichkeit und Tüchtigkeit naturgemäß nicht empfinden. Intellektuelle Erfolge bleiben für ihn blass, geben ihm kein greifbares Gefühl der für ihn so notwendigen Bestätigung eines stabilen und sicheren Verbundenseins mit sich und der Umwelt.
Man könnte von daher seinen Stoßseufzer  dahingehend umformulieren:
„Beim Fußballspielen, da spüre ich mich und fühle Sicherheit in dem Erleben, dass ich mich auf meine Leiblichkeit verlassen kann. Sie garantiert mir auch meinen Zusammenhang und Zusammenhalt mit den anderen, mit der Welt. Bei allen Verstandestätigkeiten fühle ich weniger als nichts, nur Haltlosigkeit und Unsicherheit und deshalb Minderwertigkeit. Mein Zusammenhaltsgefühl mit mir und der Welt geht mir dabei verloren.“
In den ersten drei Schuljahren, in denen die mehr intellektuellen Leistungsfächer noch nicht so im Zentrum des Unterrichts standen, konnte sich Martin noch seine seelische Sicherheit einigermaßen erhalten. Als aber die intellektuellen Anforderungen an ihn immer mehr zunahmen, verlor er buchstäblich den Halt und den Boden unter seinen Füßen.
 
Martin verfügt leider nicht über den ausgleichenden Frohsinn, der ihm helfen könnte, über seine Ängste und seine traurige Wehleidigkeit hinwegzukommen. Ihm fehlen auch  die dazu notwendigen dauerhaften Antriebskräfte. Die anfängliche gespielte Lebhaftigkeit weicht sehr schnell einer apathischen Trauer und Verzagtheit. Kopfschmerzen treten auf und vergrößern noch die allgemeine Niedergeschlagenheit.
Er kann auch keinen greifbaren Halt und Bestätigung bei sich selber finden. Die ersatzweise notwendige Rückversicherung bei anderen hilft  nur eine kurze Zeit, wird  dann wirkungslos und gibt keine dauerhafte Sicherheit.
 
 Beide Kinder leiden unter einer sie fortwährend begleitenden Angst und Traurigkeit. Paula versucht sich mit Aktion und Frohsinn zu behelfen, Martin aber verfällt in Mutlosigkeit und  Depression.
In der Regel aber schwanken sie beide zwischen diesen Zuständen hin und her und können, belastet durch ihre Bedrückungen,  eine ausgeglichene, stabile seelische Mittellage nicht finden. Bildhaft ausgedrückt werden sie fortlaufend zwischen Lachen und Weinen hin und her gerissen, wobei Paula aus dem >Lachen< nicht so recht herauskommen kommen kann und Martin im >Weinen< verharrt.
 
Lachen und Weinen in der Klasse
Diese beiden Zustände finden wir aber auch als sehr häufig auftretende und sich abwechselnde Stimmungslagen zunehmend in allen heutigen  Klassengemeinschaften. Zappelige Ausgelassenheit wechselt mit begeisterungsloser Schwere. Auch hier unterscheiden sich heute einzelne Klassen charakteristisch dadurch, dass sie mehr zu  der einen oder anderen Verhaltensweise neigen und gerne in ihr verharren oder abrupt von einem Extrem ins andere fallen.
Paula und Martin zeigen nur  auf ihre Weise, sehr deutlich und exemplarisch zwei typische Möglichkeiten des Umgangs mit dem  steigenden Phänomen der Angst und der mit ihr verbundenen Traurigkeit, das sehr viele Kinder betrifft und deshalb auch als Gruppenphänomen wirksam wird.
Der morgendliche künstlerische Beginn des Hauptunterrichtes, der eine unbelastete körperliche und seelische Frische und Harmonie  bei den Kindern und dem Lehrer zu seinem guten Gelingen erfordert, ist für mich in den letzten Jahrzehnten ein deutlicher Anzeiger für die zunehmenden Gemütsbedrückungen der Kinder geworden. Unabhängig von der zappeligen Ausgelassenheit und der bleiernen Schwere, von der man heute die Kinder durch den morgendlichen Anfang erst  so gut es geht befreien muss, während man in vergangenen Jahren diese Frische und Unbefangenheit noch viel öfter voraussetzen konnte, klingt die allgemein zunehmende gedämpfte  Stimmungslage  der Gemeinschaft für den aufmerksamen Zuhörer durch Gesang und Sprache hindurch. Das Singen, auch wenn es an manchen Tagen frei und fröhlich erscheint, hat in den letzten Jahrzehnten einen traurigen Unterton bekommen, der den  Zuhörer aufhorchen lässt. In der gemeinsamen Unterhaltung der Kinder, (bei den Erwachsenen ist es dasselbe) im Klassengespräch, in den Pausen oder beim ungebetenen Hereinschwätzen in den Unterricht, kommt das drängende, hastige, übersprudelnde, wie es Paula  zeigt, immer mehr zum Ausdruck. In der gemeinsamen Rezitation macht sich die seelische  Schwere und Verkrampfung, wie sie als Zaghaftigkeit und Mutlosigkeit bei Martin zu beobachten ist, sehr oft bemerkbar. Auch die wachsende Tendenz zum Selbstmitleid und einer zunehmenden Selbstbeobachtung, mit dem die seelische Unbefangenheit verloren geht, die man aber unbedingt zum vortragenden Singen und Sprechen braucht, ist in  erstaunlichem Maße zu beobachten. Halsschmerzen, Kopf- und Magenschmerzen und hundert andere Arten von Unpässlichkeiten, auch wenn sie keiner körperlichen Krankheit entspringen und in den meisten Fällen rein seelischer Natur sind,  hindern tatsächlich die Kinder in zunehmenden Maße an der freien  gesanglichen und sprachlichen künstlerischen Darstellung.
 
Innere Ohnmacht und Willensschwäche
Wie aus der Schilderung von Martin ersichtlicht, spielt ein inneres Ohnmachtgefühl gegenüber der eigenen Leiblichkeit und auch ein  schwindendes Vertrauen zu den eigenen Fähigkeiten als mögliche Ursachen für  die zunehmenden  Bedrückungen eine besondere Rolle. Das Kind fühlt sich nicht so recht als Herr im eigenen Hause, ist sich in vielfältiger Weise seiner selbst nicht mehr sicher.
 Diese Ohnmacht und Unsicherheit kann sich in einer stark gefühlten und mit Angst und Trauer verbundenen  und immer wieder erlebten Vorstellung ausdrücken , die ich wie folgt charakterisieren möchte : Ich will etwas tun. Aber so wie ich es mir vorstelle, wie es  werden muss, damit es gut wird, kann es mir niemals gelingen. Dazu besitze ich nicht die Fähigkeit, das kann ich nicht und deshalb wird es ganz bestimmt schlecht werden.
Aus dieser beklemmenden  Vorstellung heraus fangen viele Schüler eine Sache erst gar nicht an oder zögern zum Unwillen der sie begleitenden Erwachsenen den Beginn endlos in die Länge. Eine andere Möglichkeit mit dieser Bedrückung umzugehen, besteht für viele darin, durch Kasperein, Provokationen und andere Arten von Ablenkungsmanövern an der Erfüllung der Aufgabe vorbeizukommen. Das gilt besonders für alle mündlichen Äußerungen wie Vorlesen und Vorsprechen (zum Beispiel Zeugnisspruch), aber auch für die Mathematik und das Diktat- und Aufsatzschreiben und viele andere schulische und alltägliche Leistungen.
Die letztlich dann doch fertiggestellte Aufgabe kann aus diesem Grund deshalb auch nicht überzeugen, sie erinnert nur an die ausgestandene Ohnmacht und das Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit und deshalb lässt man sie am Besten schnell verschwinden oder man gibt sie erst gar nicht ab.
 Fataler Weise ist dieses Ohnmachtgefühl gleichzeitig mit einer starken Selbstwahrnehmung verbunden, man erlebt sich zu sehr in seiner Unfertigkeit und Schwäche . „Ich kann nur Fußballspielen“ (zu allem anderen bin ich untauglich), sagt sich Martin in solch einem Falle immer wieder.
Zu diesem wachsenden seelischen Problem der Kinder gehört auch eine zunehmende Willensschwachheit, die sich nicht so sehr als körperliche Bequemlichkeit bemerkbar macht, sondern das Vorstellungsleben betrifft. Das heißt, dass der Wille nicht mehr als das die Vorstellungen bewegende und verbindende Element  kraftvoll in Erscheinung treten kann.  Das innere seelische Verarbeiten des durch die Sinne Aufgenommenen wird träge  oder hört fast gänzlich auf. Das heißt, obwohl ganz normal wahrgenommen wird,  hört und sieht der Mensch trotzdem nichts. Er scheint zum Beispiel zu dösen und nicht zuzuhören. Dies ist ein heute oft zu bemerkendes allgemeines Phänomen im Unterricht, das in vielen Unterrichtssituationen  auftritt und nicht nur bei der Bearbeitung einer etwas komplizierteren Rechenoperation.
Auf einem Spaziergang oder einer Wanderung kann man dieses <Abschalten> sehr gut bei sich selbst und den Schülern beobachten. Der Kopf ist gesenkt, der Blick nach unten gerichtet, Hände in den Taschen oder nach hinten verschränkt. Dieses Verhalten ist sogar schon bei  Erstklässlern  häufiger zu beobachten.  
 
Schreckhaftes Zurückweichen von Geburt an
In Gesprächen mit den Eltern der betroffenen Kinder zeigt es sich deutlich, dass solche Phänomene, wie die bei Paula beschriebene schreckhafte Angst und Trauer, schon von Geburt an zu bemerken waren. Die besonderen Umstände der Geburt wie zum Beispiel die Geburtshaltung von Paula oder Stimmungen ,die die Mütter ungeahnt vor der Geburt überkamen, der erste Blick des Kindes und spätere typische Verhaltensweisen  sprechen in den Erzählungen der Eltern eine eindeutige Sprache. Eine überaus erfahrene Waldorflehrerin, die mittlerweile nicht nur Mutter sondern auch vielfache Großmutter geworden ist, kennt viele solche Kinder  wie Paula. Für sie ist es geradezu ein symbolischer Ausdruck für dieses schon von Kindheit an schreckhafte Zurückweichen vor dem Leben, dass immer mehr kleine Kinder beim Ballspiel nicht mehr mutvoll zugreifen können, um den Ball zu fangen, sondern statt dessen in die beschriebene ängstliche Bewegungslähmung geraten.
 
Mögliche Ursachen
Als ein sehr auffälliges und bedeutsames Phänomen erleben wir das immer früher werdende Ich-Sagen der Kinder mit dem dazugehörigen Erwachen eines anfänglichen Ich-Gefühls. Übereilige Kinder sollen heute schon gegen Ende des zweiten Lebensjahres mit diesem Ich-Sagen beginnen. Dieses Ich-Gefühl wurde schon im Zusammenhang mit dem Ohnmachtgefühl als eine zu starke Selbstwahrnehmung geschildert. Damit wurde auch auf die negative Seite einer solchen Bewusstseinsempfindung aufmerksam gemacht. Für Martin besteht fortlaufend die Gefahr, sich in diesem Selbstempfinden zu verfangen, sich darin selber einzusperren, den Bezug zur Umwelt zu verlieren. Auf der anderen Seite erlebt er in einer Art von seelischer Dünnhäutigkeit  sehr intensiv eine elementare leibliche und seelische  Unsicherheit und Haltlosigkeit.
Die zunehmende nur mangelhafte Ausbildung der basalen Sinne bei den heutigen Kindern macht dieses Erleben einer inneren Haltlosigkeit zum Teil verständlich. Man sollte dabei bedenken, dass die basalen Sinne neben der Erfahrung des Tastens, des Gleichgewichts, der Bewegung und dem Körperempfinden dem Menschen auch Gefühle von leiblichen Wohlbefinden, von Sicherheit, innerer Ruhe, Seinsgefühl und Behaglichkeit vermitteln.  Paula will sich oft etwas zu vorschnell über diesen Mangel hinwegsetzen und erlebt dann im Rückschlag sehr intensiv in ihrem Selbstempfinden die eigene Ohnmacht.
Diese fühlbare immer stärker werdende Diskrepanz zwischen einem zunehmenden Selbstempfinden, das nach seelischer  Sicherheit und körperlichen Wohlbefinden und einem sicheren Zusammenhang mit der Welt  verlangt und einer  allgemein bei den heutigen Kindern abnehmenden körperlichen und seelischen Gesundheit, wie es die verschiedensten Publikationen deutlich aufzeigen,(1) kann als ein möglicher Antrieb zu fortwährenden Ängsten, Wehleidigkeit und Trauer angesehen werden.
Daneben ist es aber für mich bedeutsam, dass diese Lebensunsicherheit und Traurigkeit in vielen Fällen ohne erkennbare Ursachen, wie ins Leben mit hereingebracht, erscheinen. Damit gepaart zeigt sich eine seelische Dünnheutigkeit bzw. Empfindsamkeit und Offenheit, die sich auch auf die Eltern übertragen kann.   
In einem sehr markanten Fall befielen die Mutter in den letzten Wochen vor der Geburt unerklärliche, nie gekannte Ängste und eine eigenartige Traurigkeit, mit der sie gar nichts anfangen konnte, die sie aber im späteren Leben an dem Kind immer wieder erleben konnte.  Das Kind selber kam erst Wochen nach dem ausgerechneten Termin in einer überaus verdrehten und sperrigen Lage, vollkommen blau, Kopf im Nacken und Schultern quer, als Zangengeburt auf die Welt und hatte gleich nach der Geburt einen überaus fragenden und skeptischen Blick, der die Eltern tief beeindruckte. Der jetzt 29-ig Jährige hat  neben einer  deutlich erkennbaren Melancholie (ohne vom Temperament her gesehen Melancholiker zu sein) dieses schreckhaftes Zurückweichen vor der Welt als charakteristische  Lebensgeste beibehalten. Das begleitende Miterleben der Biographie dieses jungen Menschen hat mich, angeregt durch mehrere diesbezügliche Äußerungen von Rudolf Steiner, und vielen weiteren gleichartigen Beobachtungen, zu einer besonderen Fragestellung geführt.
  Im Jahre 1919 schildert Steiner seinen Zuhörern folgende, langfristige Beobachtung und weist darauf hin : „...wie anders die Kinder seit fünf bis sechs bis sieben Jahren geboren werden heute, mit einem, man möchte sagen, melancholischen Anflug über den Gesichtern.(...) Und ich habe gesagt: Das rührt davon her, dass die Seelen heute nicht gern heruntergehen in die von Materialismus erfüllte Welt.(...) die Seelen haben vor ihrer Geburt eine gewisse Furcht und Angst in die Welt einzutreten...(2.)
Es stellt sich die Frage, ob nicht der Anblick oder die Vorahnung der negativen Schattenseiten unserer heutigen Zivilisation die zur Geburt herabsteigenden Kinder mit einem solchen Schrecken derartig befallen, dass sie einen Schock bei ihrem Zugehen auf die Inkarnation erleiden, sodass sie ihn als tiefsitzende Melancholie und schreckhaftes Zurückweichen und leises Verzagen vor dem Leben  zeitlebens beibehalten. In diesem Zitat macht Steiner auch deutlich, und dass ist sehr wichtig, das die Melancholie und deshalb auch die Wehleidigkeit und Zaghaftigkeit eine Folge der vorher ausgestandenen Angst sind. Die zwei unterschiedlichen  seelischen Abläufe 1.  Angst- Melancholie- Erstarrung  2. Angst- Melancholie- Aggression bzw. Hypertrophie des Seelenlebens, sind als mögliche Reaktionen auf Angst bei sehr vielen Kindern und Erwachsenen heute zu beobachten.
 Als eine in diesem Zusammenhange in Frage kommende erschreckende Schattenseite unserer Kultur zeigt sich für mich ganz besonders die heutige allgemeine wissenschaftliche und auch religiöse Unfähigkeit, dem Menschen eine überzeugende Erkenntnis von sich selbst zu geben. Deshalb empfinden die Kinder die schon beschriebene Haltlosigkeit in doppelter Weise. Neben der körperlichen Haltlosigkeit und seelischen Ohnmacht erleben sie auch noch die oftmals nicht ausgesprochene aber unterschwellig um so stärker vorhandene Not, sich selber nicht sagen zu können, was ihr Menschsein für sie zu bedeuten hat, was für ein Wesen sie in dieser Welt darstellen, mit welcher Herkunft und welchem Fortgang und Ziel. Diese Erwartung, im heutigen Leben in einen solchen Abgrund von Nichtwissen über sich selbst zu fallen, muss ,neben vielem anderen,  Ängste erzeugen, vorausgesetzt, es gibt einen solchen Vorblick oder Vorgefühl auf das zukünftige Leben. In diesem Falle kann man naturgemäß keine Beweise dafür oder dagegen erbringen; ich konnte mir nur damit  weiterhelfen, dass ich das Leben, das heißt die Kinder aufmerksam mit dieser inneren Fragestellung beobachtete und mir von den Eltern über die Geburtsumstände und die frühe Kindheit ihrer Kinder Eindrücke geben ließ.
 
Erziehen und Unterrichten ist ein Heilen
Dadurch aber bestätigte sich für mich im Verlauf der Jahre der Eindruck, dass bei immer mehr Kindern  die mitgebrachten Ängste und die daraus folgende Traurigkeit eine vorgeburtliche Vorgeschichte haben müssen.
Von diesem Blickwinkel aus betrachtet, fragt man sich als Erzieher und Lehrer, wie solchen durch einen frühzeitigen vorgeburtlichen Schock verzagten Kinderseelen heute wirklich geholfen werden kann. Bei dieser Fragestellung werde ich  folgerichtig auf mich selbst verwiesen , indem man bei sich den eigenen Umgang mit diesen Lebensbedrückungen erkundet. Der wiederholte, fragende Blick in diese Richtung  ermöglicht nach einiger Zeit ein besseres Erkennen und einfühlsames Verständnis für die Probleme der Kinder, die diesen Nöten ausgeliefert sind.
Da der heilende Umgang mit Depressionen für viele Menschen heute eine Notwendigkeit geworden ist, gibt es mittlerweile viele Wege für solche Nöte Erleichterung und Heilung zu finden. Dabei darf aber nicht übersehen werden, dass Angst und Trauer, die beiden Hauptmerkmale der Depression, bei Kindern und Erwachsenen in erheblichen Maße zunehmen. So schreibt Thomas Marti in seinem Aufsatz in der „Medizinisch – Pädagogischen Konferenz“ vom August 04 : „Zu einem anwachsenden Problem werden auch die zunehmenden Depressionen, die bereits als eigentliche „Volkskrankheiten“ bezeichnet werden (Moll 1999). Seit den 50er- Jahren haben sich die Erkrankungen verzehnfacht“. Zur gesundheitlichen Situation von Kindern schreibt er weiterhin: „Steinhausen (1998) hat für den Kanton Zürich gezeigt, dass insgesamt 22,5% der Kinder und Jugendlichen im schulpflichtigen Alter eine oder mehrere psychische Störungen oder Verhaltensauffälligkeiten nach klinischen Kriterien aufweisen. Typische Störungsbilder sind: Hyperkinese, Störungen des Sozialverhaltens, Teilleistungsstörungen, Angststörungen, Depressionen, Aggressionen“.
 
Die Suche nach den möglichen Quellen der Hilfe, Linderung und Heilung für sich und andere führt jeden Menschen auf ganz verschiedene Wege und zu unterschiedlichen Zielen.
Im eigenen Ringen mit diesem Problem hat sich mir ein spezieller Weg eröffnet.  Von ihm weiß ich , dass er für viele Zeitgenossen nicht leicht verständlich oder nachvollziehbar ist. Ich will ihn aber nicht verschweigen, obwohl meine religiöse Sichtweise, die notwendig von erfahrbaren helfenden und die Seele stärkenden Kräften aus dem geistigen Bereich sprechen muss, vielen säkularisierten Zeitgenossen fern steht. Aber auch von engagierten Christen wird sie gerne angezweifelt, da man sich auf eine reale, erahnbare und erlebbare Hilfe, vermittelt durch denjenigen  Teil der Seele beruft, mit dem man sich dem eigenen Schutzengel und als Christ dem Christus verbunden fühlt. Wobei es aber in diesem Falle nicht auf  Namen ankommt, sondern auf eine innere Erfahrung hingewiesen werden muss, die dadurch entsteht, dass man nach eigener innerer Arbeit und Vorbereitung im liebevollen und verständnisvollen Zusammenleben mit den Kindern Kräfte entwickeln und bekommen kann, von denen man weiß, dass sie aus einer gemüthaften religiösen Arbeit und der intensiven Bemühung um ein vertieftes Verständnis der Kinder entstanden sind. Für den Waldorflehrer kann dabei die Arbeit an der anthroposophischen Menschenkunde und Christologie eine wesentliche Hilfe bedeuten.
Die Vorstellung einer Lebenshilfe für sich und andere aus religiösen Bereichen, liegt heute für viele Menschen vielleicht doch nicht ganz so ferne. Man denke da zum Beispiel  an die große Anzahl von vielfach gelesenen  Berichten und Büchern über„Nahtod- Situationen“ oder andere außergewöhnliche Lebenssituationen, in denen  die Betroffenen direkt von einer Begegnung mit Christus oder einer helfenden, lichtvollen und liebevollen Wesenheit sprechen. In der täglichen inneren  und äußeren „Zwiesprache“ mit den Kindern, wie sie für den Waldorflehrer zum „Beruf“ gehören, erfahren dann solche innerlich gesammelten Kräfte ihre Bestätigung.  Allein durch sie , eröffnet sich ein Zugang auch zu den verschlosseneren und ängstlich- traurigen  Kindern. Zudem kann auch  die wichtige Beobachtung gemacht werden , dass diese aus den Gemütstiefen stammenden wärmenden Kräfte, von denen man das Gefühl hat, dass sie nicht von einem selber stammen ,sondern  nur  vermittelt werden, gerade den ängstlich- traurigen, zaghaften Kindern, eine unmittelbare Stärkung und Hilfe bedeuten.
 Wenn man diese Erfahrungen im Verlaufe vieler der Jahre immer wieder machen konnte, entsteht das Bedürfnis, den Kindern die Möglichkeit zu erschließen, von sich aus einen Weg  zu diesen helfenden Kräften zufinden. Da aber zeigt es sich ,dass über einen solchen Weg mit den Kindern nicht gesprochen werden kann, dass man ihn nur vorleben kann, er aber dennoch bei manchen intuitiv verstanden wird, wie ich es aus nachträglichen Gesprächen mit heute zwanzigjährigen bis fünfundzwanzigjährigen ehemaligen Schülern  in einem vertraulichen Gespräch zwischen den Zeilen heraushören kann.
Darüber hinaus habe ich wiederholte Male die Beobachtung gemacht, dass gerade das beschriebene andauernde Ohnmachtgefühl und die zunehmende seelische Dünnhäutigkeit die Kinder zu einem  spirituellen Interesse anregen und befähigen. Geistige Fähigkeiten sind bei diesen Kindern vermehrt zu finden und verlangen nach Nahrung.
In diesem Sinne halte ich eine Bemerkung von Steiner, die er 1919 im oben erwähnten Zusammenhang gemacht hat, und die sich ganz besonders an die Lehrer richtet und diese heilenden Kräfte mit dem Begriff  „Christusimpuls“ umschreibt, für sehr wichtig.
„Das ist auch etwas, wovon ein Bewusstsein entwickelt werden muss bei denjenigen Menschen, die für die Menschenzukunft Unterrichter werden. Die Kinder sind heute anders, als sie waren vor Jahrzehnten. Das ergibt sich schon aus einer oberflächlichen Betrachtung sehr deutlich. Man muss sie anders erziehen und anders unterrichten, als man sie vor Jahrzehnten unterrichtet hat. Man muss mit dem Bewusstsein unterrichten, dass man eigentlich bei jedem Kinde eine Rettung zu vollziehen hat, dass man jedes Kind dahin bringen muss, im Lauf seines Lebens den Christus – Impuls in sich zu finden, eine Wiedergeburt in sich zu finden“.
 
 
1. Siehe: Rainer Patzlaff: Wie entwickelt sich Gesundheit?  Erziehungskunst Nr.9 September 2004 und Thomas Marti: Gesundheitsfördernde Pädagogik, Medizinisch-Pädagogische- Konferenz Heft 30/August 2004
 
2. Siehe: Rudolf Steiner: GA 296,5
 
 
 

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