Reinkarnation und Karma aus der pädagogischen Sichtweise des Lehrers

Was ist Waldorfpädagogik?
Als Waldorflehrer wird man immer wieder gefragt, was denn das Besondere an dieser Pädagogik sei, wodurch sie sich von anderen Schulformen unterscheide. Gewöhnlich beginnt man mit den fehlenden Noten, erwähnt den Epochenunterricht, das altersgemäße Lernen und schließt mit der Beschreibung des künstlerischen und praktischen Unterrichts. Fast alle diese Dinge kann man heute aber auch an anderen freien Schulen wiederfinden und  vieles ist von der Staatsschulpädagogik übernommen worden. Was unterscheidet denn die Waldorfpädagogik nun wirklich von allen anderen Schulformen? Was kann nicht so einfach übernommen werden? Die Antwort ist schnell gegeben. Man weist auf den anthroposophischen Hintergrund der Schule, aus dem alle Pädagogik hervorgehen soll. Meistens werde ich dann nicht mehr weiter gefragt. Den anthroposophischen Hintergrund will man jetzt nicht erklärt bekommen. Der Fragesteller fürchtet wahrscheinlich zu Recht, einen langen und komplizierten Vortrag. Bei mir aber bleibt die Frage stehen, was denn der Grundnerv meiner Pädagogik ist. Was macht mich aus meiner Sicht zum Waldorflehrer? Die Antwort auf diese Frage habe ich erstaunlicherweise  noch keinem Fragesteller mitgeteilt. Mir würde es wahrscheinlich sehr schwer fallen, sie einem anderen plausibel zu machen. Wie soll ich ihm erklären, dass der Umgang mit den Fragen nach Reinkarnation und Karma die Grundstimmung bei mir erzeugt, aus der heraus ich unterrichte. Vielleicht hält er mich dann für einen Schwärmer oder im schlimmsten Falle für einen Fanatiker und doch haben Fragen in dieser Richtung an mein Leben gestellt, Bilder bei mir entstehen lassen, die mir Kraft und innere Ausrichtung gebend, mich immer begleitet haben.
In der Vorbereitung auf das Thema dieser Arbeit wurde mir klar, dass ich nur von mir ausgehend Fragen stellen kann und außerdem nur im Rückblick auf viele Jahre in der Lage bin, Lebenseindrücke und Lebensereignisse so zu betrachten, dass sie sich zu einer Figur oder einem Bild gestalten, das solche deutlichen Fragen über die Bedeutung von Karma und Wiedergeburt aufwirft, dass ich sie berechtigterweise öffentlich darstellen kann. 
Da sehe ich zuallererst, wie das eigene „private“ Leben sich intensiv mit dem Berufsleben verschlingt. Das muss nicht in jedem Beruf so sein und auch nicht bei jedem Lehrer. Es gehört zu mir. Also eine erste Lebensfigur oder nur ein Zufall? Für mich ist diese Frage wichtig, denn ich bin wie unabsichtlich, wie es scheint unbemerkt, in diesen Beruf „hineingeraten“. Ich wollte eigentlich nie bewusst Lehrer werden. Als ich vor einigen Wochen im Wartezimmer unseres Hausarztes saß, kam mir zum wiederholten Male der Gedanke, dass mir als Arzt, wie ursprünglich vorgehabt, wahrscheinlich einige Lebensprobleme, die ich zu meistern hatte, erspart geblieben wären. Habe ich meinen Beruf verfehlt und nur die sich gerade anbietende Ersatzlösung genommen? Von Außen betrachtet könnte man das vielleicht behaupten. Wenn ich zudem meine Fähigkeiten für diese beiden Berufe nüchtern überschlage, will es mir so scheinen, als ob ich viel weniger Talent zum Lehrerberuf ins Leben mitgebracht hätte. Man könnte berechtigt einwenden, dass ich im Arztberuf ähnliche Erfahrungen noch mangelnder Fähigkeiten gemacht hätte. Interessanterweise habe ich als Lehrer aber genau die Erfahrungen gemacht, die bei mir die menschlichen Fähigkeiten geweckt und ausgebildet haben, die ich zentral zur Arbeit mit den Kindern benötige und vorher gerade nicht besessen habe.  Ich meine dabei aber keine Berufsroutine sondern Fähigkeiten wie Geduld und Verständnis. Ich meine damit weiterhin, dass ich als Mensch Entwicklungen gemacht habe, die ich ausschließlich der Auseinandersetzung mit meiner Arbeit als Lehrer verdanke und nirgendwo sonst hätte machen können.
Gibt es Kunstgriffe des Lebens?
Im Rückblick auf die letzten 28 Berufsjahre erscheint mir diese spezielle Berufswahl wie ein „überbewusster Kunstgriff“ meiner selbst, um aus mir, versetzt in ein mir sehr fremdes und unangepasstes Lehrer- Milieu, das möglichst „Optimale“ an Fortschritt herauszuholen. 
Solche Überlegungen führten mich dazu,  bei meinen Schülern nach ähnlichen Kunstgriffen zu suchen. Spontan fiel mir da ein Mitschüler aus der eigenen Oberstufenzeit ein, der durch sein Leben den stärksten Eindruck auf mich gemacht hatte. Dieser Junge war für mich zum Inbegriff eines Menschen geworden, der auf seine Umgebung fremd und befremdend wirkend, überall Anstoß erregt und deshalb in der Gemeinschaft sehr schnell zum schwarzen Schaf wird. Die Tragik dieser nur 24 Jahre umfassenden Biographie, aber auch die unglaubliche, immer stärker werdende Kraft, mit der er alle Schicksalsschläge zu überwinden versuchte, haben mich tief beeindruckt. Für welche zukünftige Gelegenheit hat er aus seinem für ihn scheinbar so unpassenden Leben solche Kräfte herausgepresst?
Der Trommler – ein Lebens- und Berufsmotiv
Die Fragestellung blieb für mich bestehen und vertiefte sich durch ähnliche Erfahrungen am eigenen Kind. So wählte ich 1985 als Anfangsmärchen für meine erste Klasse das Grimms Märchen vom Trommler, wobei es mir besonders auf das Wesen des Helden ankam, das sich für mich in seinen Worten ausdrückt: Was ich will, das kann ich ... ich habe Mitleid ... ich fürchte mich vor nichts... aber ich weiß den Weg nicht.
Unvermutet hatte ich eine ganze Menge solcher Helden in diesem Klassenzug und sie sind mir in weiteren Klassenzügen bis heute in wachsender Anzahl treu geblieben. Besser gesagt wir sind uns treu geblieben. Bedeutet das ein berufliches Leitmotiv gefunden zu haben oder ist es wieder Zufall oder ganz normal, da es immer häufiger solche besonderen  Kinder gibt. Gehören solche Kinder zu mir, da uns die Fremdheit, Unangepasstheit und das scheinbar unangebrachte Hineingeworfensein in das Schulleben verbindet?
In diesem ersten Klassenzug gab es einen Schüler, der den genannten Wesenszügen des Trommlers in dramatischer Weise entsprach. Seine ganz kurze Biographie ähnelte in vielem dem Lebenslauf meines mit 24 Jahren  verstorbenen Freundes. Dieser Junge machte alles auf seine Art mit einer riesigen Anstrengung aber zu dem ihm angemessenen Zeitpunkt. Immer ging er seinen Weg, wenn auch oft recht unbeholfen und umständlich. Was für ein Weg das war und wohin er führen sollte, blieb mir bis zum Schluss recht rätselhaft. Wusste er den Weg? Hatte er ihn gefunden? Er war sehr naturverbunden, wusste sehr viel über Tiere und liebte sie über alle Maßen. Ein letztes Foto zeigt ihn zusammen mit einer Bergziege. In den großen Sommerferien zu Beginn des 3. Schuljahres überredete er mit großer Mühe seinen Vater zu einer anspruchsvollen Gipfelbesteigung bis auf dreieinhalbtausend Meter Höhe, eine angeseilte Klettertour versteht sich. Er wollte es und er hat es wie der Trommler gekonnt und geschafft. Erstaunlichen Mut hat er dabei auch bewiesen. Das letzte Foto zeigt ihn am Gipfelkreuz. Nach dieser Tour zu den höchsten Höhen zog es ihn wenige Wochen später zum Wasser.  Er konnte noch nicht richtig schwimmen und wollte es unbedingt lernen. Er brauchte nur einen Tag, um es nach energischem Üben plötzlich zu können. In der Nacht nach diesem erfolgreichen Tag starb er plötzlich und völlig unerwartet und unerklärlich.
Die Frage bleibt für mich: Warum dieser besondere Weg und wohin führt er mit dieser angesammelten Energie und Kraftanstrengung? War dieses Leben ein einziger Kunstgriff seiner Persönlichkeit, um die Vorraussetzungen für das Optimale an zukünftigem Fortschritt anzulegen? Die Klasse hat diesen Tod sehr intensiv miterlebt und mit tastenden Fragen begleitet. Ich war sehr froh, dass ich durch das Märchen vom Trommler den Kindern die Richtung möglicher Antworten weisen konnte.
Als kurz darauf ein zweites ähnliches Erlebnis die Klasse traf, indem der Vater eines Mitschülers bei der dramatischen Rettung seines Sohnes tödlich verunglückte, bildete sich unwillkürlich mehr und mehr ein unbestimmtes Gefühl von gegenseitiger Schicksalsverbundenheit zwischen uns aus. Bis zum Ende des siebten Schuljahres kamen immer wieder Kinder mit „unpassendem“ Lebenslauf in meine Klasse. Der letzte dieser Spätankömmlinge, ein genialer Musiker und Techniker mit sehr problematischen Besonderheiten, erinnerte mich nicht nur durch seinen Vornamen sehr stark an die Biographie von Vincent van Goch.
Wichtige Fragen an das Schicksal
Nach diesem Klassenzug hatte ich zwei brennende Fragen:
1.Hat sich zwischen uns Vergangenheit ausgewirkt, waren diese Schüler die Menschengruppe, mit der ich durch ein vorheriges Leben schon einmal entscheidend verbunden gewesen war? Diese Frage nach meinem karmischen Zusammenhang mit dieser Klasse  habe ich lange unbeantwortet gelassen. Mit den Jahren habe ich jedoch eine immer stärker werdende Ahnung  bekommen, dass ich alte Verbindungen mit ihnen ausgelebt habe. Sie bleibt aber die einzige Klasse dieser Art.
2.Was haben diese Kinder mit mir zu tun? Nach längerer Zeit konnte ich antworten: Sie  haben mir meinen pädagogischen Weg gewiesen und tun es immer noch. Sie weisen mich in die Zukunft.
Eine weitere wichtige Frage stellte sich mir später. Was hat diese Klasse von mir bekommen? Ich glaube jetzt sagen zu können, dass sie das Beste bekommen hat, was ich bisher als Lehrer geben konnte, indem ich in meinem pädagogischen Ringen die gleichen Kraftanstrengungen zu leisten hatte und dasselbe Wesen an den Tag legen musste wie der Trommler und der junge Bergsteiger. Nur freischwimmen, wie er es geschafft hat,  konnte ich mich in diesem Klassenzug noch nicht. Ich hatte mir aber mit dem Märchen mein eigenes Thema  und meine eigene Aufgabe zugesprochen, deren Ausmaß ich bis heute noch nicht vollständig ausgelotet habe.
Die Erlebnisse mit dieser Klasse haben in mir Kräfte freigesetzt, die ich auf keine andere Art hätte erlangen können und die ich heute notwendig für meine Pädagogik benötige. In allen weiteren Klassenzügen habe ich das dort Veranlagte nur weiter ausgebildet. Meine Pädagogik hat aber durch die Begegnung mit diesen Menschen eine besondere Ausrichtung bekommen, die sich deutlich von dem Stil anderer Pädagogen unterscheidet.
Der kritische Leser könnte mich jetzt fragen, ob ich nicht auch ohne die Annahme eines karmischen  Zusammenhangs und ohne derartige Schicksalsüberlegungen zu dem gleichen Ziel und derselben Entwicklung gekommen wäre. Außerdem wäre die Frage zu klären, wie meine Lebenseinstellung und die gewonnenen Erkenntnisse oder Ahnungen sich auf meine Pädagogik ausgewirkt haben.
Die Ausbildung einer tastenden, Gemüthaften Haltung
Als Antwort frage ich zurück: Was kann eine solche „Arbeitshypothese“ im Leben bewirken?
Aus dem Gedanken der wiederholten Erdenleben ergibt sich als erste Folgerung, dass die Frage nach dem Sinn des Lebens berechtigt erscheint. Warum ist zum Beispiel der Freund so früh verstorben und warum waren alle seine Anstrengungen so vergeblich oder waren sie es nicht? Was ist der höhere Sinn eines solchen niemals zu einem äußeren Erfolg kommenden Lebens? Auch meine eigenen Fragen nach dem erwähnten Kunstgriff des eigenen höheren Wesens dürfen auf diesem Hintergrund berechtigt  gestellt werden. Wir werden aufgefordert  nach einem überall verborgenen Sinn des Lebens zu suchen. Der in die Vergangenheit gerichtete forschende, fragende Blick entdeckt so in den Ereignissen nicht nur sinnvolle Zusammenhänge sondern erkennt Lebensfiguren, die sich zu Lebensbildern zusammenfügen. Im idealen Fall ergibt sich eine Abfolge von sich gesetzmäßig  entwickelnden Bildern, die zudem ein durchgängiges, sich wandelndes, fortentwickelndes Motiv erkennen lassen.
Das Trommler-Motiv mit seinen vier charakteristischen Aussagen könnte zu Beispiel ein solches zentrales Lebens- und Berufsthema darstellen, zumal in diesen vier Bezeugungen des Trommlers
1.Was ich will, das kann ich. 2. Ich fürchte mich vor nichts. 3. Ich habe Mitleid. 4. Ich suche den Weg, sich der Inhalt allen pädagogischen Strebens und Fühlens widerspiegelt.
Lässt man sich auf ein solches besinnendes Anschauen von Lebensmotiven ein, so gewinnt jede menschliche Begegnung eine größere Wertschätzung und Bedeutung. Die Sichtweise auf zwischenmenschliche Beziehungen beginnt sich zu ändern und zu vertiefen. Ich frage zum Beispiel wie mein Lebensthema mit anderen Menschen zusammenklingt, sich mit ihnen verbindet. Freundschaften aber auch Feindschaften können ganz anders hinterfragt werden. Hat nicht mein „ärgster Feind“ mich am weitesten in meiner Entwicklung vorangebracht? Ist er nicht ein „alter Bekannter“, der auf diese Weise Hilfe leistet? Jeder einzelne Mensch wird bedeutsam. Er hat wirksame Vergangenheit und Zukunft. Bei Begegnungen frage ich mich, wirkt sich etwas aus der Vergangenheit zwischen uns aus, oder bahnt sich etwas ganz Neues, Zukünftiges zwischen uns an. In Bezug auf meine Klassenführung erscheinen mir die Schüler zum Beispiel nicht als eine „tabula rasa“ , die erst noch durch den Lehrer beschrieben werden muss, sondern als ein Buch oder Roman  mit vielen Seiten, in denen man mit Vorsicht und Achtung blättern darf. Die vorzüglichste Aufgabe des Lehrers ist es dann, dass Generalthema des Romans mit seinen Variationen und Nebenthemen zu erforschen und zu erkennen. Letztendlich ändert sich auch die Haltung gegenüber Geburt und Tod und auch die Einstellung zu Lebenswidrigkeiten, Unglück und erlittenem Leid.
Diese soeben charakterisierte Haltung erzeugt im Menschen eine ahnungsvolle Stimmung, mit der er tastend dem Leben begegnet. Man beginnt eine Phantasie zu entwickeln, die auch die Gegenwart und Zukunft in Bildern erkennend anfänglich zu umfassen lernt. Dieses bildhafte, betrachtende Erkennen des Lebens erzeugt Vertrauen und gibt Sicherheit für die Zukunft. 
Es gibt viele religiöse Überzeugungen, die zu einer ebensolchen Sicherheit und Vertrauen dem Leben gegenüber führen. Warum habe ich mich für diese Anschauung entschieden?
Für mich war vor allem der umfassende  Entwicklungsgedanke, der den Vorstellungen von Reinkarnation und Karma zugrunde liegt, ausschlaggebend für eine lebenslange Auseinandersetzung mit diesem Gedanken.
Die Eingangs gestellte Frage des kritischen Lesers beantwortet sich zum größten Teil aus dem soeben dargelegten. Ohne eine im Geistigen der Welt sich gründende Lebenshaltung wäre ich gewiss zu einem ganz anderen Ziel (oder gar keinem Ziel) und nicht zu dieser meiner Entwicklung gekommen.
Waldorfpädagogik ist eine individuelle Pädagogik
Der pädagogische Bezug einer solchen Weltsicht kann in der Ausbildung dieser tastenden Gemüthaften, ahnenden Stimmung gesehen werden, mit der, der Lehrer sein Leben und das der Schüler miteinander vergleichend betrachtet und  die den Lehrer dann zu einer vertieften Wahrnehmung und damit verbunden zu einem wahrhaftigen Anerkennen des individuellen Menschen im Schüler befähigen kann. Das Erkennen der eigenen Lebensspur, die über Geburt und Tod hinausreichen kann und sich mit denen der Schüler  nicht nur zufällig sondern ursächlich verbindet, führt den aufmerksamen Blick zu dem sich fortlaufend wandelnden, Allerindividuellsten des Menschen, das Lehrer und Schüler beide besitzen,zu der Entwicklung des eigenen Ich. Durch diese bewusste, besinnende Begegnung mit dem Schüler findet der Erwachsene die richtigen pädagogischen Einfälle und den immer wieder neuen Antrieb seine Beziehung zum Kind liebevoll zu gestalten. Auf diese Weise wird Waldorfpädagogik zur individuellen Pädagogik. Durch eine solche Betrachtung der menschlichern Persönlichkeit kann auch ein stärkeres Vertrauen zur selbständigen Entwicklung des Menschen  entstehen. Der Lehrer lernt im Erziehungsprozess sich zurückzunehmen. So wird er immer mehr zum Begleiter des heranwachenden Menschen und verzichtet auf seine ihm angestammte Rolle als Führer und Lenker.  Meine eigenen Erfahrungen zeigen mir sehr deutlich , wie notwendig eine solche Erziehung zur Bewältigung der heute anstehenden Probleme mit den immer individueller werdenden Kindern geworden ist.  Damit glaube ich einen grundlegenden Aspekt der Bedeutung von Reinkarnation und Karma im Hinblick auf die Pädagogik beleuchtet zu haben.

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